Café und Weinerei Mendy&Edeltraut


Ok, der Name ist scheiße. Gewollt Neukölln-Hipster mäßig, schon tausendmal so ähnlich gehabt usw. Aber sei’s drum! Es ist gemütlich, günstig, lecker und bringt einen Mitte-Trend nach Neukölln, wo er eigentlich auch hingehört: Das Konzept Weinerei, bei dem man 2 € für das erste Glas bezahlt und dann soviel Wein trinkt, wie man mag und am Ende in einen großen Topf den Betrag einzahlt, den man für angemessen hält.

Von Mittwoch bis Samstag (20-24 Uhr) gibt es das also bei Mendy&Edeltraut in der Weserstr. 43. Tagsüber läuft der Laden als Cafe von 11-20Uhr, es gibt sehr guten Kaffee (Cappucchino 1,60€!!!), selbstgemachten Kuchen (einer immer vegan), vegetarische und vegane Suppen, belegte Croissants – es ist gemütlich eingerichtet (auch das im Neukölln-Style, aber warum eigentlich nicht?!) und es läuft schöne Musik.

Wer kommt nächste Woche mit?!

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Tomaten-Feta-Aufstrich


Gestern gab es ganz überraschend eine sehr gute Vorspeise: Tomaten-Feta Aufstrich mit frischer Petersilie auf Weißbrot. Hier das Rezept, inspiriert vom Tip Berlin!

  • 100g Frischkäse (ich habe aus Versehen Kräuter-Frischkäse gekauft, das war aber sehr gut!)
  • 300g Feta (ich habe sog. „Oba-Cremekäse“ vom türkischen Gemüsehändler genommen, eben weil er so cremig ist!)
  • 1 große Handvoll frischgehackte Petersilie
  • 100g gehackte getrocknete Tomaten
  • 1 EL Tomatenmark
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 EL Ajvar
  • Salz, Pfeffer, etwas Cumin (Kreuzkümmel), eigentlich auch etwas Olivenöl, das hatte ich vergessen, hat man gar nicht gemerkt!
  • Alles zusammenrühren, abschmecken und rauf auf’s Weißbrot/Baguette, Fladenbrot, Bauernbrot…!

Geht also ganz leicht und schnell und schmeckt wirklich fein!

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Nuuuuudeln! – schnelles Rezept für Pasta mit Ziegenkäse


Zur Zeit kann ich ohne Pasta mal wieder nicht leben. Am besten riesige Portionen und mittags und abends und sowieso.
Gestern gab es dieses feine Essen: Penne mit gelben Paprika (ja, die Farbe ist wichtig!) Tomaten und Ziegenkäse. Dauert gar nicht lange und schmeckt sehr frühlingshaft. Das ganze funktioniert übrigens auch gut mit grünem Spargel dazu, der ist ja auch sehr koch-freundlich!

Und so hab‘ ich’s gemacht (2-3 Portionen): Eine kleine (gehackte) Zwiebel in Olivenöl dünsten, sobald sie glasig ist, drei kleine frische, gehackte Tomätchen dazu, gleich darauf die kleingeschnittenen Paprika (2 Stück) dazu, ein paar Minuten anbraten. Mit ca.125 ml Gemüsebrühe aufgießen, mit einem halben Becher Sahne später verfeinern, wenn die Nudeln fast fertig sind. Mit Majoran, Pfeffer und Salz abschmecken. Währenddessen die Nudeln garen.
Wenn die Nudeln fertig sind, schnell abgießen. Den Ziegenkäse (ca. halbe Rolle) kleinschneiden und unter die Soße rühren. Die Nudeln darunterheben und schnell servieren – ein Gedicht! Vor allem, wenn der Käse noch etwas Biss hat. Wenn ihr das Essen nochmal aufwärmen wollt,empfehle ich, dann nochmal Ziegenkäse dazu zu geben, dann schmeckt man wieder mehr von ihm!

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Kleine Vorschau auf Rixdorf – Pizza al taglio, Veganer Genuss und Kaffee


Ein Nachtrag zu einem älteren Artikel: Das vegane, brasilianisch angehauchte und sehr beliebte Café Vux ist aus der Richardstraße in die Wipperstraße/Ecke Kirchhofstraße gezogen, in neue, große und sehr schöne Räumlichkeiten. Wer noch nicht da war, sollte es jetzt nachholen, im Sommer ist es sicher von Vegan-Touristen überlaufen.

Und gleich gegenüber soll der Höhepunkt der Gentrifizierung erreicht werden: Eine vegan/vegetarische Bio-Pizzeria, die eigentlich eröffnet werden könnte. Ich bin sehr gespannt, was daraus wird und halte Euch auf dem Laufenden!

Und dann noch zwei Tipps, die etwas spät kommen – beide Läden gibt es schon recht lang für Neuköllner Verhältnisse (über ein Jahr :)):

  • Geschwister Nothaft: Das kleine Café am S-Bahnhof Sonnenallee ist sehr sympathisch und absolut zu empfehlen, für einen schnellen Kaffee, ein leckeres Putenbrust-Sandwich mit Mango Chutney (2,50€) oder einen feinen Saft.
  • Nini e Pettirosso: Eine kleine, feine und sehr nette Pizzeria, zwar schon im Körnerkiez, aber hier trotzdem am richtigen Ort! Es gibt wechselnde Nudelgerichte, Salate und vor allem leckere Pizza al taglio, die man pro Stück für 2€ bekommt. Der Teig ist sehr fein und der Belag kreativ und gut! Das Beste an dem Laden ist aber einfach die Lage: Direkt am Körnerpark, man kann in der Sonne sitzen, abends ein Stück Pizza auf die Hand essen oder die Mittagspause dort verbringen. Unbedingt hingehen!Selkestr.27/Neukölln.
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Eisheilige, Eiszeit, Eisessen – die besten Eisdielen in Berlin


Ich glaube ja, ab jetzt wird es wieder wärmer. Und ich habe schonmal vorgearbeitet und die meiner Meinung nach sympathischsten und besten Eisdielen gekürt.

Da wäre einmal, um in  Neukölln zu beginnen, das Fräulein Frost in der Friedelstr.39. Das Eis ist natürlich sehr gut, Bio und mit 1€ ganz im normalen Preis-Segment derzeit. Es gibt feine klassische und besondere Eissorten, Bananen-Split und kleine Eisbecher, Eiskaffee und Eisschokolade, man kann drinnen und draußen (u.a. auf kleinen Holzschlitten!) sitzen und das Gesicht in die Sonne halten. Das Anstehen lohnt sich!

In Kreuzberg kann ich Euch die kleine „Eisnische“ an der Marheineke-Markthalle empfehlen (Ecke Bergmannstraße/Zossener Straße). Sehr gutes Eis, z.B. Ziege-Nougat, Mirkos Lieblingssorte, 1€ pro Kugel und ein buntes Treiben auf der Straße. Wer lieber einen Espresso will, kann den gleich im Innenraum der Markthalle an der italienischen Espresso-Bar bekommen, oder eine Bratwurst oder einen frischgepressten Saft nebenan, oder, oder, oder! Die richtige Location also, wenn man sich nicht genau entscheiden kann!

Jetzt noch ein, wie ich finde, Geheimtipp aus Mitte: Der Eisladen in derLuisenstr.14 in der Nähe der Charité. Das Eis wird aus Bio-Milch hergestellt und die Kugel kostet sagenhafte 90 Cent! Und es gibt Frozen Yoghurt. Die Umgebung ist ein bisschen schicker, zum Eisessen würde ich dann eher in den Charité-Park gleich um die Ecke gehen, da wartet  ja auch noch der Kaffee-Stand!

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Café Solvey


Das Café Solvey liegt eigentlich völlig außerhalb meiner Reichweite: An der Grenze von Mitte und Prenzlauer Berg, ganz in der Nähe des Nordbahnhofs und damit in einer Gegend, in die ich nicht so oft komme. Aber wenn sogar meine Mama das Café in einer Kuchenrezepte-Zeitschrift entdeckt! – da musste ich dann doch mal selber testen gehen…

…und es hat sich sowas von gelohnt! Der Kuchen ist einfach unglaublich gut! Wir haben uns eine Beeren-Tarte geteilt, himmlisch! Man schmeckte die Liebe und die Butter und die Beeren und wollte am liebsten noch drei Stück davon essen. Einfach sehr lecker.  Die Inhaberin Solvey ist sehr lieb und engagiert und scheint den ganzen Tag zu backen und zauberhafte Dinge herzustellen. Der Cappuccino könnte noch ein bisschen schöner werden und liegt auch wirklich im höheren Preissegment (2,30 glaube ich), aber das verzeihe ich ausnahmsweise. Dann trinkt man eben Bohnenkaffee, passt sowieso besser zu all den kleinen alten Tässchen und Tellerchen und der skandinavisch-romantischen hellen Atmosphäre. Hmmmmmmm!

Cafe Solvey, Elisabethkirchstrasse 1, 10115 Berlin

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Lieblings-Müsli


Ok, ich werde keine Entschuldigen voranschieben, warum ich erst heute wieder zum Schreiben komme…aber jetzt ist einfach auch so schönes Wetter und ich habe wieder mehr Lust auf Cafés und Spazierengehen und bin ganz frühlings-inspiriert – man würde am liebsten einen Strauß frisch-gespitzter Buntstifte kaufen!

Heute gibt’s aber erstmal das wunderbare Müsli, was eigentlich ein „Granola“ ist – ein Rezept meiner ehemaligen Nachbarin Britta, die immer für kulinarische Inspiration sorgt!

4 Tassen Haferflocken/1Tasse Rosinen-Nuss-Mischung (grob gehackt)/1 Tasse oder weniger Sonnenblumenkerne/1/2 Tasse Sonnenblumenöl/1/2 Tasse Ahornsirup/1/4 Tasse Honig/ 1-2 EL Zimt/1 Prise gemahlene Nelken/1TL Salz

Eigentlich gehören auch noch dazu: 1 Prise gemahlene Tonkabohnen (ist mir einfach zu aufregend :)) und 1-2 Tassen Trockenobst, die man nach dem Backen noch untermischen kann.

Alle Zutaten miteinander vermischen und im vorgeheizten Backofen bei 160° auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech backen. Gut verteilen und immer wieder mischen, ca.15 Minuten abwarten -und nicht verbrennen lassen, gerade die Rosinen nehmen einem das übel :)!

Dann auskühlen lassen, durchmischen und genießen, vielleicht mit Obst und Joghurt auf dem Balkon!

 

 

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